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Wir sind und wir tun


Was tun wir???


Wir sind eine Hand voll Tierfreunde, die im Allgäu, Saarland und in Hessen versuchen zu helfen wo Hilfe gebraucht wird.

Hier in Deutschland konzentrieren sich unsere Aufgaben auf Streunerkatzen um das kastrieren der selbigen und eventuelles vermitteln.
Wir knüpfen private Kontakte zu Haltern die ihr Haustier nicht mehr halten können und helfen gewissenhaft eine neue Familie für den Vierbeiner zu finden.

Unsere Hauptaufgabe besteht jedoch darin im Ausland zu helfen!
Wir haben in West Griechenland genauer gesagt in Koronissia (nähe Arta) unsere gute Seele Annemarie Reineck die dort seit 11 Jahren für die Streuner lebt und seitdem versucht der griechischen Bevölkerung den Tierschutzgedanken näher zu bringen.

Der in Griechenland eingetragene Verein

„AMWRAKIKOS“ -Verein für herrenlose Tiere-

hat sich zum Ziel gesetzt den Tierschutzgedanken so gut es geht in die Tat umzusetzen was bedeutet: verbessern der Tierschutzgesetze und das durchsetzen derer, Kastrieren von ausgesetzten Hunden und Katzen, medizinische Versorgung von kranken Hunden und Katzen, füttern der herrenlosen Tiere.

Annemarie und ihre Helfer verbringen viel Zeit damit den oftmals geschundenen und gebrochenen Hundeseelen wieder Lebensmut zu geben und ihnen die Angst vor Menschen zu nehmen.

Und dann kommen Wir ins Spiel - diese Hunde haben in Griechenland keine Zukunft. Ihnen bleibt nur der Weg nach Deutschland da sie auf der Straße nicht überleben würden.
Mit nach Deutschland begleiten uns auch oft ausgesetzte Welpen, oder Hunde die immer wieder an Orte laufen wo die Gefahren von Vergiftung oder Straßenverkehr zu groß sind. Ich möchte betonen das wir nicht das Land Leerräumen! Es leben speziell in Koronissia und Umgebung eine Menge von den sicheren Streunern denen es gut geht! Sie sind Kastriert und werden von Annemarie und ihren Helfern gefüttert und medizinisch betreut. Man würde diesen Hunden keinen Gefallen tun wenn man sie mitnimmt! Sie haben dort ein gutes Leben.

Ich weiß, deutsche Tierheime sind voll. Diesen Satz habe ich schon tausendmal gehört! Aber ist das ein Argument ausländische Tiere sterben zu lassen?
Ich weiß, das geht uns nichts an?!?... 

Doch das tut es, denn wir sind doch alle in der EU. Eine große glückliche Familie ?!?! Warum ist jeder der Meinung, dass man Dinge, die man nicht sieht, auch nicht existieren???
Wir und diese Hunde nehmen niemandem etwas weg!

Wenn ich heute einen Familienhund möchte nehme ich keinen 6 jährigen Schäferhund aus dem Tierheim. Wenn wir heute in ein Tierheim gehen finden wir Hunde die es mit Sicherheit nicht leicht haben weil sie auch kein schönes Leben hatten, denen eine normale Familie aber keine Hilfe wäre. Sie sind traumatisiert und brauchen einen Fachmann der die begleitet.

Warum gehen nicht alle, die über uns schimpfen einfach hin und holen einen solchen Hund da raus? Weil es nicht ganz so einfach ist wie jeder denkt! Das ist jetzt aber auch nicht das Thema.

Man sollte vor dem Leid der Tiere nicht die Augen verschließen nur weil eine GRENZE dazwischen liegt. Für alle die voreingenommen sind gibt es nur eins: machen Sie Urlaub im Ausland, also in Spanien mit all den Tötungsstationen fern ab von den schönen Stränden.
In Rumänien wo es hoch moderne Verbrennungsanlagen für unerwünschte Vierbeiner gibt. Oder Sie begleiten uns nach Griechenland wo ganze Rudel ausgelöscht werden. Einfach so! Sie verenden elendig weil ein schnell wirkendes Gift ja Geld kostet! Die billig Variante ist Rattengift! Da die Menge aber für die Größe des Hundes meistens nicht ausreichend ist verbluten sie innerlich was mehrere Tage dauern kann.

Bei der Olympiade 2oo4 war das Land wie Grundgereinigt. Ich habe es gesehen!

Man kann so viel erzählen da würde aber die Zeit nicht reichen.

Bis die Menschen in Südeuropa soweit sind zu begreifen das Hunde kein Müll sind, dass sie auch ein Recht auf Leben haben, das Haustiere kastriert werden müssen, dass das Tierschutzgesetz greifen muss – solange muss man helfen.

Und das heißt für Menschen wie uns, vor Ort kastrieren, die Bevölkerung aufklären. In Schulen gehen und die Kinder auf den richtigen Weg begleiten. Dafür sorgen das Misshandlungen und Tötungen zur Anzeige gebracht werden. Die Menschen wachrütteln.

Aber so was dauert, das geht nicht von heute auf morgen! Das ist die traurige Wahrheit die wir immer wieder aufs neue begreifen müssen.

Und so lange sich die Situation vor Ort nicht geändert hat, werden wir dort versuchen wenigstens ein paar dieser armen Tiere ein Recht auf ein würdevolles Leben zu geben!

Das heißt sie begleiten uns nach Deutschland!

Das soll aber nicht heißen, das diese Hunde hier nur „aufgenommen" werden, sondern, diese Hunde haben auch ihre Vorzüge.


Karina Wüst

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